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24.07.2008
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Holz ist die älteste Energiequelle. Heute kommt Holz in verstärktem Maße in Pelletheizungen zum Einsatz.
Bei der Planung der „City of tomorrow“ im schwedischen Malmö wurden Solaranlagen als Gestaltungselement integriert.
> Auf der Suche nach der Energie der Zukunft
Thema der 23. Ausgabe
Hefttitel: Natürlich Wärme!
Die Menschheit ist hungrig nach Energie. Mehr Wohlstand bedeutet mehr Energieverbrauch, auch wenn die Energie heute viel effektiver genutzt wird als noch vor wenigen Jahren. Der überwiegende Teil der weltweit verbrauchten Energie stammt heute aus fossilen Energiequellen wie Erdgas und Öl. Diese Quellen sind endlich. Nahezu unerschöpflich ist hingegen die Energie von Sonne, Erde, Wind und Wasser. Aus diesen erneuerbaren Quellen wird die Menschheit in Zukunft ihren Energiehunger stillen. Doch das ist mehr als eine ferne Vision: Erneuerbare Energien sind heute schon wirtschaftlich nutzbar.

Es war ein dünnes Buch, das 1972 die Welt erschütterte: „Grenzen des Wachstums“ hieß der Bericht, den Wissenschaftler um den Chemiker und Ökonomen Dennis L. Meadows im Auftrag des „Club of Rome“ damals vorstellten. Die Menschheit steuere auf eine Katastrophe zu, hieß es da, wenn sie weiterhin mit unverminderter Geschwindigkeit wachse und immer mehr Rohstoffe und Energie benötigt. Spätestens Anfang des 21. Jahrhunderts werden die weltweiten Ölvorräte verbraucht sein, folgerten die Zukunftsforscher aus ihren Rechenmodellen. Deutlicher und drastischer hatte noch nie zuvor ein Bericht der Menschheit ihre Grenzen aufgezeigt. Die Vorhersagen haben sich, zumindest was die Energiefrage angeht, dennoch nicht bestätigt: Die Erdölreserven sind heute, Anfang des 21. Jahrhunderts, keineswegs ausgeschöpft. Auf der Erde wird so viel Öl gefördert wie nie zuvor.

Wenn sich die Wissenschaftler des „Club of Rome“ mit ihren Prognosen auch irrten – ihre Kernaussage ist heute aktueller und gegenwärtiger denn je: Die Menschheit muss nach Alternativen zu fossilen Energiequellen suchen, denn diese werden unweigerlich irgendwann erschöpft sein. Seit dem ersten Bericht von den „Grenzen des Wachstums“ ist außerdem ein weiteres Argument hinzugekommen: der Klimaschutz. Das Weltklima erwärmt sich, da sind sich alle Experten einig. Und der überwiegende Teil der Klimaforscher glaubt, dass der Mensch mit seinem Ausstoß von Kohlendioxid aus fossilen Energiequellen zu dieser Erwärmung beiträgt.

Die Vision vom Wasserstoffzeitalter
In der Diskussion um die Energie der Zukunft tauchte bald ein Schlagwort auf, das heute fast schon zu einem Synonym für saubere Energie geworden ist: Wasserstoff. Visionäre wie der amerikanische Wissenschaftler und Buchautor Jeremy Rifkin propagierten das Wasserstoff- zeitalter als eine neue Epoche der Menschheitsgeschichte, in der das reaktionsfreudige Gas als universeller Energieträger fungiert. Doch so mancher Anhänger dieser Idee ließ in seiner Begeisterung außer Acht, dass Wasserstoff nur ein Energieträger ist und keine Energiequelle. Das Gas kommt auf der Erde nicht vor, sondern es muss hergestellt werden. Dazu wird Energie benötigt....

... lesen Sie weiter unter www.arcguide.de/viessmann.

Ulrich Dewald

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