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24.07.2008
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Mobile Materialausstellung – raumPROBE präsentierte auf der contractworld 2006 einen Auszug aus der umfangreichen Materialsammlung.
> raumPROBE
Thema der 21. Ausgabe
Hefttitel: Materialien und Oberflächen
„So lange man Äpfel nicht per E-Mail verschicken kann, müssen Materialien bemustert werden“, so lautet das Motto von raumPROBE.

Im Interview mit den Initiatoren Hannes Bäuerle und Joachim Stumpp stellt Arcguide die Stuttgarter Werkstoff- und Materialsammlung vor. raumPROBE bietet seit dem vergangenen Jahr in großzügigen Räumen eine umfassende Ausstellung an Materialmustern, die permanent aktualisiert und erweitert wird. Die Sammlung zeigt neben neuen Materialien auch traditionelle und vergessene Werkstoffe zum Anschauen und Anfassen.

Ihr beschäftigt Euch professionell mit dem Thema Materialien. Auf Eurer Webseite www.raumprobe.de ist zu lesen, dass ihr Euch als „Plattform für Hersteller und Gestalter“ versteht. Was genau ist raumPROBE?
raumPROBE ist eine Materialsammlung in der professionell-materialinteressierte Besucher eine große Auswahl an Materialien finden, sich informieren und recherchieren können. Das Konzept lässt sich sehr gut mit einer Dauermesse vergleichen. Der Hersteller hat bei uns die Möglichkeit, dem Architekten seine Produkte zu präsentieren. Dieser erhält Kontakte nicht nur zum Hersteller, sondern auch zu einem direkten Ansprechpartner.

Wie ist es zu der Idee gekommen, eine Werkstoff- und Material-sammlung zu betreiben ?
Als Planer standen wir oft vor dem Problem, das richtige Material zu finden. Man recherchiert im Internet, fragt Kollegen oder sucht in alten Ordnern. Die Idee entstand also aus eigenem Bedarf. Heutzutage wird vieles outgesourced, um profitabel zu wirtschaften – wieso also nicht auch die Materialsammlung? Man profitiert voneinander und alle greifen auf eine gemeinsame Sammlung zu. Diese ist immer aktuell, wird gepflegt und erweitert sich sogar stetig ohne eigenen Platzbedarf.
Auch der Hersteller hat oft das Problem, den Architekten sein Produkt vorzustellen. Den klassischen Außendienst, der vor der Tür steht um sein Material vorzustellen, gibt es immer weniger. Da ist es doch viel einfacher, man stellt sein Produkt an einem Ort vor, an den der Architekt sowieso kommt....

Lesen Sie weiter unter www.arcguide.de/jung

Stephan Birk, Lize Heilmeyer

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