Kioske und Fahrgeschäfte schaffen in Innenstädten temporäre städtebauliche Zonen – Stadt in der Stadt.
Selbst griechische Tempel sind im Europa-Park integriert. Dem Besucher wird die Reise in ferne Länder erspart, per Boot wird das vermeintliche Altertum erkundet.
Freizeitarchitektur beginnt nicht erst in den Themen- und Erlebnisparks – vielmehr zeigen sich die unterschiedlichen Facetten von Freizeitarchitektur auch schon im Kleinen. Mobile Versorgungsstationen und Fahrgeschäfte prägen temporär die Innenstädte. In Erlebnisparks werden inszenierte Scheinwelten geschaffen, die die große weite Welt auf einigen Hektar unterbringen – ganz Europa kann während eines Sonntagsausflugs erlebt werden. Die Shoppingmalls verlagern sich auf die grüne Wiese, dazu werden eigene Dörfer aus dem Boden gestampft – Shopping als Rundum-Freizeiterlebnis. In den großen Stadien finden sich bisweilen absurde Situationen, die Architektur ist unverzichtbarer Bestandteil des großen Gesamterlebnisses.