Schon einmal hat Arcguide diese provokante Frage gestellt. In Ausgabe 12 haben wir uns mit der Architektur von Supermärkten und dem Zusammenhang zwischen Architektur und Kochkunst auseinandergesetzt. 14 Ausgaben später ist dieses Thema aktueller denn je und dieses Mal haben wir uns noch intensiver mit den Parallelen von Architektur und Kochen beschäftigt. Zwei Architekturbüros, die bereits die Gestaltung verschiedener Gastronomieprojekte übernommen haben, baten wir zu „Küchengesprächen“.
Peter Ippolito und Gunter Fleitz vom Stuttgarter Büro ifgroup trafen wir in deren drei Quadratmeter kleinen Küche im Keller des Büros, die Münchener Architekten Azar Shirvani und Robert Oesterle in der kürzlich fertig gestellten Kantine von McKinsey. Die Orte waren dabei so unterschiedlich wie die Statements der Architekten (Seite 5). Und auch die Frage, warum so viele Architekten selbst Restaurants oder Cafés betreiben können wir noch immer nicht ganz beantworten, aber die drei (Ex-)Architekten, die nun Knödel formen, diverse Restaurants betreiben oder Schnaps brennen, haben uns Ihre Erfahrungen dazu mitgeteilt (Seite 12). Allen gemeinsam ist die Leidenschaft für gutes Essen und qualitätvolle Produkte. Fast alle Architekten sehen einen Zusammenhang zwischen der Liebe zur Architektur und für's Kochen. Leidenschaft bestimmt auch eines der viel diskutierten Projekte, das Mike Meiré für die Firma Dornbracht entwickelt hat: Das „FARM Project“ (Seite 24) ist ein Statement für die Küche als Ort des Lebens, eine Werkstatt für die Sinne und das Leben…Lesen Sie weiter im E-Paper...